Alpen-Tourenberichte - Dolomiten

The way we walk - auf dem Rückweg vom Heiligkreuzkofel (2907m) über die weite Hochebene der Fanesalpe

Tofana di Rozes (3225m) im Morgenlicht von der Giussani-Hütte

1-wöchige Rundtour durch Fanes und Tofana, Dolomiten, Südtirol, September 2003

In 2003 kriegen wir von unserer Tourengruppe vom DAV Chemnitz nur noch 4 Mann zusammen, obwohl es in die recht interessante Fanes und das Gebiet der Tofanen gehen soll. Nach der Besteigung des Heiligkreuzkofels (2907m) von der Fanes-Hütte (2060m) aus machen wir uns auf den Weg zur Tofana di Rozes, wo uns der Klettersteig durch deren Südwand lockt. Ziel ist zunächst die Giussani-Hütte (2580m), die wir nach langer Tagestour über Forcla Di Lech (2486m), Forcla Lagazuoi (2573m) und Forcla Travenanzes (2507m) erreichen. Am kommenden Tag begehen wir wie beabsichtigt den unteren Teil des Tofana di Rozes Klettersteigs mit seinem Kriegstunnel (Galeria del Castelleto) im unteren Drittel. Das letzte obere Drittel des Klettersteiges ab dem Ausstieg zur Felsengruppe der Tre Dita geben wir wegen fortgeschrittener Tageszeit und starken Felsvereisungen in dieser Höhe für dieses Mal auf. Aber auch bis zu den Tre Dita ist der Tofana di Rozes Klettersteig eine interessante und zumindest für uns ausreichend herausfordernde Unternehmung. Dann geht's durch das Val de Travenanzes zur Fanes-Hütte zurück und wir begehen zum Abschluss der Tour noch den Via de la Pace auf den Croda del Vallon Bianco (2684m).

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Langkofel in der Abendsonne von der Regensburger Hütte (2037m)
Geislerspitzen und Sas Rigais (3025m)
Aufstieg auf den Cima Pisciadu (2985m), im Hintergrund der Piz Boe (3152m)

2-wöchige Durchquerung von Puetz-Geisler- und Sella-Gruppe, Dolomiten, Südtirol, August 2002

In 2002 verbringen Kerstin und ich unseren Sommerurlaub in den Alpen. Über 2 Wochen haben wir uns eine Hüttentour durch die Puetz-Geisler- und Sella-Gruppe zusammengestellt, in die wir ein paar Klettersteige eingelagert haben. Sie führt uns von der Regensburger Hütte (2037m) oberhalb von St. Christina im Grödnertal über die Puez-Hütte (2475m) zum Grödner-Joch (2121m). An zwei Tagen dazwischen besteigen wir Col da la Pieres (2747m) und überschreiten den Saas Rigais auf seinen zwei Klettersteigen von der Ostseite auf die Südwestseite.

Vom Grödnerjoch geht es dann in vier Tagen durch die Sella (Aufstieg durch das Val Setus und Abstieg durch das Val de Mesdi). Hier in der Sella gelingt uns die Besteigung des Cima del Pisciadu (2985m) und des Piz Boe (3152m), wobei wir auf dem Rückweg von der Kostner-Hütte zur Boe-Hütte noch den Lichtenfelser Steig begehen, der sich in seiner Schwierigkeit irgendwo zwischen versichertem Wanderweg und leichtem Klettersteig einordnet. Nach erfolgreicher Tour setzen wir noch zum Zillertaler Höhenweg um, aber das ist dann schon wieder eine andere Tour...

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Tiefe Felsenschlucht auf dem Alpiniweg in der Westwand des Elferkogels

Paternkofel im Licht der untergehenden Sonne

1-wöchige Berg- und Klettersteigtour durch die Sextener Dolomiten, Südtirol, September 2001

Nach Jahren mit Touren in anderen Teilen der Alpen zog es uns 2001 wieder einmal in die Dolomiten. Mit 4 Freunden vom DAV Chemnitz ging es auf eine Woche in die Sextener Dolomiten. Gestartet von der Dreischusterhütte begehen wir in dieser Woche den Leiternsteig der Dolomitenfreunde (Aufstieg) und den Feldkurat-Hosp-Steig (Abstieg) am Toblinger Knoten (2627m) und den Alpiniweg durch die Westwand des Elferkogels. Während Kerstin und ich zur Talschlußhütte absteigen, machen sich unsere 4 Freunde auf, den Elferkogel auf dem Rhogell-Klettersteig in Kombination mit dem Cengia-Gabriella-Klettersteig zu umrunden - wie sie später berichten eine wahrlich herausfordernde Klettersteigkombination. Auf dem Rückweg zu unserem Ausgangspunkt besteigen wir noch von der Büllelejoch-Hütte die mittlere Obernbacherspitze (2675m) bevor wir noch eine Nacht auf der Drei-Zinnen-Hütte verbringen. Hier erfahren wir erstmalig mit zwei Tagen Verspätung aus einer herumliegenden Bild-Zeitung von den Ereignissen von 9/11 in New York. Eigentlich soll uns der nächste Tag noch den Paternkofel-Klettersteig bescheren, doch nach einem regnerischen Tag kippt das Wetter völlig und wir werden früh von 15cm Neuschnee rund um die Hütte überrascht. Durch bis zu knietiefe Schneewehen wühlen wir uns hinunter ins Tal zu unseren Autos und beschließen so diese schöne Dolomitenwoche.

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Kesselkogel von der Vajolet-Hütte

Rückblick zu den Vajolet-Türmen vom Grasleitenpaß

Wochentour im Rosengarten, Dolomiten, Südtirol, September 1995

In 1995 unternahmen wir in einer Gruppe von 7 Freunden vom DAV Chemnitz unsere erste Wochen-Bergtour in den Dolomiten. Als Ziel hatten wir den Rosengarten ausgewählt, da wir uns auch das erste Mal an einfachen Klettersteigen versuchen wollten. Auch wenn das Wetter in diesem September mit recht frühem Schnee aufwartete und die Tour mit ungewöhnlichen Hindernissen begann, wurde es dennoch eine erlebnis- und erfolgreiche Tour. Neben der Rundtour durch das Lang-/Plattkofelgebiet und den Rosengarten über 7 Berghütten haben wir auf dieser Tour den Plattkofel (2958m), den Gartl-Steig, den Scalette-Klettersteig und den Santnerpaß-Klettersteig bestiegen. Unsere Klettersteig-Premieren verliefen dabei sehr zufriedenstellend, so daß die Gruppe in den kommenden Jahren gemeinsam zu größeren Herausforderungen, z.B. 1996 in die Brenta, aufbrach.

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Th. Frank , bestehend seit 22. Januar 2009, last modified : 22. Januar 2009